Haarausfall kann durch fettige Haare verursacht werden. In diesem Fall handelt es sich nicht um ein Problem mit der Haarwurzel. Für fettige Haare ist in der Regel die Kopfhaut verantwortlich. Sie haben verschiedene Möglichkeiten, dem Haarausfall vorzubeugen. Eine gute Pflege der Kopfhaut steht an erster Stelle. Wenn Sie Ihre Kopfhaut genauso intensiv pflegen wie Ihre Haare, können Sie einem Haarausfall vorbeugen. Wichtig ist, dass Sie vorab Erkrankungen ausschließen.

So gibt es Hauterkrankungen wie Schuppenflechte oder Neurodermitis. Diese Erkrankungen können die Qualität der Kopfhaut stark beeinträchtigen. Die Verwendung des falschen Haarwaschmittels kann ebenfalls zu fettiger Kopfhaut führen. Gleiches gilt, wenn Sie Ihre Haare zu häufig oder zu selten waschen. In seltenen Fällen handelt es sich um eine genetische Disposition, die Sie nicht oder nur in geringem Maße beeinflussen können.

Fettige Haare – ein Problem der Kopfhaut

Fettige Haare stören die Optik. Dies empfinden Männer und Frauen gleichermaßen als Einschränkung. Viele Betroffene waschen sich jeden Tag die Haare. Doch dies ist eine kontraproduktive Maßnahme. Das Haarewaschen belastet das Haar in einem hohen Maße. Es zerstört die natürliche Fettschicht, die sich um die Haare legt. In der Folge können die Haare brüchig oder dünn aussehen. Wenn Sie sehr stark unter fettigen Haaren leiden, sollten Sie sich auf Ihre Kopfhaut konzentrieren. Produziert die Kopfhaut zu viel Fett, überträgt sich dies auf die Haare. Dies passiert beim Kämmen oder stylen. Packen Sie das Problem an der Wurzel. Wenn Ihre Kopfhaut gesund ist, sind es auch Ihre Haare.

Erhöhte Talgproduktion der Haut

Fettige Haare haben ihre Ursachen in einer fettigen Kopfhaut. Und hier ist wiederum die Talgproduktion für das schnelle Nachfetten verantwortlich. Wenn Sie seit längerer Zeit unter fettigen Haaren leiden, kann die erhöhte Talgproduktion ursächlich sein. Vielleicht können Sie sich auch gar nicht erinnern, dass es jemals anders gewesen wäre?

Großporige Haut ist häufig verantwortlich

Es ist empfehlenswert, wenn Sie Ihre Haut von einem Hautarzt untersuchen lassen. Leiden Sie unter sehr großen Poren, hängt dies in vielen Fällen mit einer erhöhten Talgproduktion zusammen. Die Haare kommen beim Nachwachsen und beim Styling direkt mit dem Talg in Berührung. So lässt sich ein starkes Nachfetten in vielen Fällen nicht vermeiden.

Probleme mit der Sauerstoffzufuhr der Haarwurzeln

Die Haarwurzel sitzt unter der Kopfhaut. Sie ist in ihrem Aufbau recht anspruchsvoll. Soll sie ein dickes, langes und kräftiges Haar hervorbringen, muss sie gesund sein. Sollten die Poren durch ein Übermaß an Talg verstopfen, fehlt den Haarwurzeln der Sauerstoff. Dies ist für die Produktion eines gesunden Haares jedoch erforderlich. In dem fehlenden Sauerstoff liegt die Ursache für den Haarausfall durch fettige Haare: Die Haarwurzel kann das Haar nicht mehr halten. Es löst sich aus der Kopfhaut und geht aus.

H3: Schuppen können für Haarausfall verantwortlich sein

Nicht nur eine erhöhte Talgproduktion, sondern auch Schuppen können für einen Haarausfall verantwortlich sein. Oftmals stehen stark fettende Haare mit einer vermehrten Schuppenbildung in einem direkten Zusammenhang. Wenn Sie unter einem Haarausfall durch fettige Haare leiden, ist die Behandlung von stark schuppender Haut ebenfalls empfehlenswert. Nicht selten hängt beides miteinander zusammen.

Wichtig zu wissen:

Wenn es Ihnen gelingt, die Talgproduktion der Haut zu stoppen und eine erhöhte Schuppenbildung zu verhindern, können Sie den Haarausfall durch fettige Haare stoppen.

H2: Äußere Ursachen für die Bildung von Talg

Die übermäßige Bildung von Talg hat nicht ausschließlich medizinische Ursachen. Fettiges Jahr kann auch in Ihren Vorlieben oder in Ihrem Verhalten begründet sein.

  • Tagen von Mützen und Basecaps

Das Tragen von Mützen oder Basecaps erfreut sich einer großen Beliebtheit. Viele Fans können sich den ganzen Tag nicht von ihrer Kopfbedeckung trennen. Doch dies ist bei der Ausbildung von fettigem Haar kontraproduktiv. Gerade an warmen Tagen beginnen Sie unter der Kopfbedeckung zu schwitzen. In der Folge erhöht sich die Talgproduktion. Die Kopfhaut fettet nach. Dies überträgt sich auf die Haare und kann zu Haarausfall führen.

  • Übermäßiger Aufenthalt in der Sonne

Hier ist das Problem ähnlich gelagert wie beim Tragen von Mützen. Wenn Sie sich den ganzen Tag bei direkter Sonneneinstrahlung im Freien aufhalten, beginnt die Kopfhaut zu schwitzen. Dies beobachten Sie insbesondere dann, wenn Sie in der Sonne keine leichte Kopfbedeckung tragen. Auch hier kann es durch das Schwitzen zu einer erhöhten Talgproduktion kommen.

Wenn Sie sich einem hohen Stress aussetzen, erhöht dies die Talgproduktion ebenfalls. Hier handelt es sich um komplexe Vorgänge, die menschliche Hormone steuern. Versuchen Sie gezielt Stress zu vermeiden, wenn Sie unter einer erhöhten Talgproduktion der Kopfhaut leiden. Dies gilt insbesondere dann, wenn Sie nicht schon immer darunter gelitten haben.

So pflegen Sie fettige Kopfhaut und fettiges Haar richtig

Stellen Sie bei sich einen Haarausfall durch fettige Haare fest, ist es wichtig, die Wurzel des Problems zu erkennen und zu beseitigen. Mit dem täglichen Haarewaschen allein ist es nicht getan. Hier können Sie im schlimmsten Falle noch mehr Schaden anrichten.

Diese Maßnahmen sind empfehlenswert:

  •  Lassen Sie Ihre Kopfhaut vom einem Dermatologen untersuchen. Leiden Sie unter Schuppenflechte, Neurodermitis oder einer grundsätzlich erhöhten Talgproduktion Ihrer Haut? In diesen Fällen können Medikamente helfen.
  •  Vermeiden Sie Stress
  •  Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung
  •  Tragen Sie nicht dauerhaft eine Mütze oder ein Basecap
  •  Waschen Sie Ihre Haare nicht zu häufig

Tipp für das Haarewaschen:

Möchten Sie nicht mit fettigem Haar in die Öffentlichkeit gehen, ist regelmäßiges Waschen unvermeidlich. Achten Sie jedoch auf folgendes:

  •  Verwenden Sie ein mildes Waschmittel ohne Parabene und Silikone
  •  Versuchen Sie Ihren Haaren wenigstens einen Tag Pause ohne Wäsche zu gönnen
  •  Verwenden Sie kein Trockenshampoo

Fazit:

Haarausfall kann durch fettige Haare begünstigt sein. Wenn Sie darunter leiden, ist es wichtig, die Kopfhaut zu behandeln. Fettige Haare und eine erhöhte Talgproduktion stehen häufig miteinander in einem Zusammenhang. Sollten Sie schon lange unter fettiger Kopfhaut, Schuppen oder Hauterkrankungen leiden, ist der Gang zum Hautarzt empfehlenswert. Nur eine gesunde Kopfhaut kann eine gesunde Haarwurzel und somit kräftige gesunde Haare hervorbringen.