Durch Haarausfall Borreliose erkennen und behandeln

Bei Haarausfall bei Borreliose handelt es sich um eine vergleichsweise häufige Begleiterscheinung der Infektion. Begeben Sie sich in diesem Fall zeitnah zu einem Arzt. Nur er kann bestimmen, ob Sie tatsächlich an der Erkrankung leiden. In diesem Beitrag erfahren Sie,...

Undercut bei Geheimratsecken: Problem geschickt kaschieren

Von Geheimratsecken sind viele Männer betroffen. Sie sind ein Zeichen von erblich bedingtem Haarverlust und treten teilweise schon bei Männern mit Anfang 20 auf. Für die Betroffenen stellt sich mitunter die Frage, wie sich das Problem kaschieren lässt. Zumindest über...

Haarausfall bei Rheuma ist zeitnah zu stoppen

Haarausfall bei Rheuma ist eine relativ häufige Begleiterscheinung der erwähnten Erkrankung. Wenn Sie an dieser Leiden, sollten Sie also Ihre Haarlinie im Blick behalten. So stellen Sie sicher, dass Sie den Haarverlust zeitnah erkennen und die richtige Handlung...

Haarkuren ohne Silikone beugen Haarverlust vor

Haarkuren ohne Silikone kommen der Gesundheit Ihres Kopfhaars zugute. Ebendiese können Sie entweder selbst herstellen oder im Fachhandel erstehen. Für welche Variante Sie sich entscheiden, bleibt Ihnen überlassen. Bei der eigenständigen Produktion haben Sie jedoch die...

Wenn Menschen Haare lassen müssen: Haarausfall – Ursachen und Hilfe Es gibt viele Geschichten über Haare. Rapunzel lässt im Märchen ihr langes Haar wie ein Seil zu Boden fallen, damit ihr Traumprinz zu ihr hoch klettern kann. Der starke Samson ist nicht mehr unbesiegbar, als Delilah ihm sein Haar abschneidet. Und noch mehr Redensarten gibt es: die Haarspalterei, das Haar in der Suppe – vor allem aber ist Haar schön. Weich wie Seide, schimmernd wie gesponnenes Gold, weizenblond, flammend rot oder schwarz wie Ebenholz. Ganz nüchtern betrachtet besteht das menschliche Haar aus Horn, genau wie menschliche Fingernägel, die Stacheln der Igel, oder wie die Schuppen bei Reptilien.

Bis auf ganz wenige Stellen ist der ganze Körper eines Menschen behaart. Am sichtbarsten ist das Haar auf dem Kopf. Die Frisur ist Schmuck und Ausdruck der Persönlichkeit. Ob kurz oder lang getragen, glatt, lockig oder gefärbt – das kann ein politisches oder religiöses Bekenntnis sein, wie die Langhaarmode bei Männern in den Sechzigern oder die Tonsur bei den Mönchen. Oder es ist einfach modisch und schick. Schönes Haar, das steht für Jugend und Gesundheit. Wenn es sich auf einmal zu lichten beginnt, dann kann das sehr beunruhigend sein. Viele Betroffene fragen sich besorgt, ob das eine vorübergehende Erscheinung ist – oder vielleicht der Beginn einer Glatze. Und ob es gegen Haarverlust ein Mittel gibt.

Der Haarausfall wird dann als diffus bezeichnet, wenn eine gleichmäßige Ausdünnung des gesamten Haares vorliegt. Es entstehen demnach keine einzelnen Kahlstellen, sondern das Haar wird am gesamten Kopf lichter.

Die Ursachen für diffusen Haarschwund können verschieden sein. Der Haarausfall kann krankheitsbedingt auftreten, beispielsweise aufgrund eines Eisenmangels, einer gestörten Schilddrüsenfunktion, Diabetes mellitus, hormoneller Einflüsse oder Infektionen. Auch andauernder Stress oder eine ungesunde Ernährung können dazu führen, dass sich die Haare zunehmend lichten.

Ebenso kann die Einnahme von Medikamenten diese Form des Haarschwunds begünstigen. Um dem diffusen Haarverlust entgegenzuwirken, muss immer dessen Ursache behandelt werden. In vielen Fällen normalisiert sich das Haarwachstum wieder.

Einseitiger Haarausfall tritt häufig bei Alopezia triangularis congenita, einer Form des erblich bedingten Haarschwunds, auf. Die Haare fallen dann meist einseitig im Bereich der Schläfe aus. Aber auch eine mechanische Überlastung kann dazu führen, dass der Haarverlust nur einseitig auftritt. Denn nur die Haare, die der Belastung ausgesetzt sind, fallen aus.

Darüber hinaus kann auch kreisrunder Haarausfall, auch Alopezia Areata genannt, einseitig auftreten. Hierbei bilden sich einzelne Kahlstellen. Um einseitigen Haarverlust zu bekämpfen, muss daher zunächst die Ursache für diesen gefunden werden. Wenn kein erblich bedingter Haarverlust zugrunde liegt, können sich die Haarwurzeln meist wieder erholen und neue Haare bilden.

Die so genannte androgenetische Alopezie kann sowohl bei Männern als auch bei Frauen auftreten. Männer sind jedoch deutlich häufiger betroffen – rund 80 Prozent weltweit.

Bei Männern lichten sich die Haare zuerst im Bereich der Stirn-Haar-Grenze – irgendwann ist dann meist der gesamte Oberkopf betroffen. Ausgelöst wird der Verlust der Haare durch eine Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegen die aktive Form des männlichen Sexualhormons: Dihydrotestosteron.

Durch die Überempfindlichkeit wird die Wachstumsphase, auch Anagenphase genannt, verkürzt. Es gibt keine einheitlichen Therapieansatz gegen androgenetische Alopezie und die Erfolgschancen sind gering. Es handelt sich um einen irreversiblen Haarverlust, da die Wurzeln der Haare absterben und keine neuen Haare gebildet werden können. 

Geheimratsecken treten vermehrt bei Männern auf, die von erblich bedingtem Haarschwund betroffen sind. Geheimratsecken entstehen dadurch, dass sich Kahlstellen im Bereich der Schläfen bilden. Die Haare fallen in diesem Areal aus, da die Haarfollikel dort besonders überempfindlich auf Dihydrotestosteron reagieren. Allerdings ist androgenetische Alopezie nicht die einzige Ursache für Geheimratsecken.

Ebenso können eine mechanische Überlastung oder enormer Stress dazu führen, dass sich der Schläfenbereich lichtet. Die Haarwurzeln verkrümmen durch Stress, da die Kopfhaut sehr angespannt ist, wodurch die Wurzeln nicht mehr mit den essentiellen Nährstoffen versorgt werden können. Geheimratsecken durch Stress oder mechanische Überlastung können sich wieder zurückbilden.

Kreisrunder Haarausfall wird auch als Alopezia areata bezeichnet und äußert sich durch eine oder mehrere runde Kahlstellen auf dem Kopf. Die Haare werden demnach nicht insgesamt dünner, sondern lediglich bestimmte Areale sind vom Haarschwund betroffen. Bis heute ist die genaue Ursache dieser Form des Haarverlusts ungeklärt. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass sowohl eine Autoimmunerkrankung als auch eine genetische Veranlagung zugrunde liegen.

Die körpereigenen Abwehrzellen richten sich hierbei fälschlicherweise gegen die Zellen in den Haarwurzeln. Es kommt zu einer örtlichen Entzündungsreaktion, wodurch das Wachstum der Haare massiv gestört wird. Von kreisrundem Haarverlust können auch der Bart, die Augenbrauen und andere behaarte Körperstellen betroffen sein.

Als mechanischer Haarausfall wird Haarverlust bezeichnet, der durch extreme äußere Faktoren ausgelöst wird. Extreme Faktoren, die sich auf das Haar auswirken, sind zum Beispiel das ständige Tragen von strengen Frisuren, das zu häufige Verwenden eines Glätteisen, eines Lockenstabs oder eines Föns sowie die Verwendung von ungeeigneten Haargummis und Spangen.

Mechanischer Haarschwund kann zudem durch das permanente Tragen von engen Kopfbedeckungen oder Bettlägerigkeit ausgelöst werden. Typisch bei dieser Form des Haarausfalls ist, dass der Verlust nur an den Stellen auftritt, die von den äußeren Faktoren stark belastet wurden. Die Haare brechen zunächst häufig ab, bevor sie ganz ausfallen. Wird der Auslöser des Haarschwunds erkannt und vermieden, kann sich das Haarwachstum meist wieder normalisieren. 

Von reversiblem Haarverlust wird dann gesprochen, wenn es sich um keinen dauerhaften Verlust der Haare handelt. Der Haarschwund kann umgekehrt werden, sodass sich das Haarwachstum in diesen Fällen wieder normalisiert. Dies ist immer dann gegeben, wenn die Wurzeln der Haare zwar beschädigt, nicht aber vollständig abgestorben sind.

Wenn die Ursache oder der Auslöser für den Haarausfall erfolgreich behandelt wurden, bilden die Wurzeln neue und gesunde Haare. Insbesondere, wenn Medikamente, Stress, mechanische Ursachen oder einen Mangelernährung zum Ausfallen der Haare führt, handelt es sich oftmals um reversiblen Haarschwund. Die Kahlstellen bleiben in diesem Fall nicht dauerhaft zurück.

Bei diesem Haarverlust, handelt es sich um eine spezielle Form der androgenetischen Alopezie. Durch eine enorme Verspannung der Muskulatur in der Kopfhaut, werden die feinen Blutgefäße, welche sich unter der Haut befinden, im Querschnitt verringert. Die Folge hiervon ist, dass die Muskulatur an der betroffenen Stelle nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt wird.

Das Blut ist jedoch ein wichtiges Transportsystem für Sauerstoff und verschiedene Nährstoffe, welche die Haare für ein gesundes Wachstum benötigen. Bei erblich bedingtem Haarschwund besteht eine Überempfindlichkeit gegen Dihydrotestosteron. Dihydrotestosteron lagert sich in den Bereichen, die enorm unter Spannung stehen, vermehrt an. Die Wachstumsphase wird unterbrochen und die Haarwurzeln sterben vollständig ab.

Durch enormen Stress und seelische Belastungen, kann Haarverlust auftreten. Am häufigsten äußert sich der stressbedingte Haarausfall in diffuser Form. Die Haare fallen demnach gleichmäßig am gesamten Kopf aus. In den meisten Fällen ist stressbedingter Haarschwund reversibel, sodass sich das Haarwachstum wieder normalisieren kann.

Da der Haarverlust meist erst nach einigen Monaten auftritt, wird er oft nicht mit der Stresssituation in Zusammenhang gebracht. Es wird davon ausgegangen, dass durch Stress die Konzentration bestimmter Botenstoffe erhöht wird, wodurch eine Entzündung entstehen kann. Diese kann dann dazu führen, dass die Wachstumsphase der Haare vorzeitig beendet wird und die Haarwurzeln in die Ruhephase wechseln. 

Als Traktionsalopezie wird eine Form des Haarverlusts bezeichnet, dem eine mechanische Ursache zugrunde liegt. Nämlich das langfristige Ziehen an den Haaren. Traktionsalopezie tritt demnach dann auf, wenn die Haare über einen längeren Zeitraum auf die gleiche Art und Weise gezogen werden. Dies kann zum Beispiel durch das feste Zurückbinden der Haare oder eine enge Kopfbedeckung ausgelöst werden.

Weitere Ursachen sind Frisuren wie Cornrows oder Dreadlocks, sowie bestimmter Haarschmuck oder Haarverlängerungen. Diese Art des Haarschwunds äußert sich häufig durch das Zurückgehen des Haaransatzes, Juckreiz oder Rötungen der Kopfhaut sowie kleine Pickel. Es können zudem ein breiter Scheitelbereich oder abgebrochene Stellen auftreten. 

Als Trichotillomanie wird eine komplexe Störung der Impulskontrolle bezeichnet. Der Name setzt sich aus den drei griechischen Wörtern thrix = Haar, tillein = rupfen und mania = Wahnsinn zusammen. Personen, die von der Impulskontrollstörung betroffen sind, reißen sich selbst die Haare aus. In den meisten Fällen handelt es sich hierbei um die Kopfhaare.

Mögliche Ursachen für die Erkrankung können der Tod eines geliebten Menschen, eine Missbrauchserfahrung oder andere schwerwiegende Ereignisse sein. Beim Ausreißen der Haare empfindet die Person kaum Schmerzen. Durch das Verhalten können Kahlstellen am Kopf entstehen. In einigen Fällen, schlucken die Betroffenen die ausgerissenen Haare im Anschluss herunter.

Narbige Alopezie kann sowohl bei Männern als auch bei Frauen auftreten. Dem Haarausfall können verschiedene Ursachen zugrunde liegen wie beispielsweise Infektionserkrankungen, Vireninfektionen, Pilzerkrankungen oder Autoimmunerkrankungen. Aber auch physikalische oder chemische Ursachen wie Verbrennungen, Verätzungen, Strahleneinwirkungen oder Verbrühungen sind möglich.

Der Verlust der Haare geht häufig mit Rötungen, Schwellungen und starkem Juckreiz einher. Die Betroffenen verspüren oft ein Brennen und unangenehme Schmerzen. Die Haare fallen aus und an den betroffenen Stellen bilden sich Narben, die dauerhaft bestehen bleiben. Bei vernarbendem Haarausfall sterben die Wurzeln der Haare vollständig und irreversibel ab, sodass die Haare nie mehr nachwachsen können.