Ihr Haar fällt plötzlich und ohne ersichtlichen Grund in erschreckend hoher Menge aus. Binnen kurzer Zeit scheint auf einigen Stellen Ihres Kopfes die Haut durch und Sie befürchten, dass Sie in Kürze unter einer Glatze leiden werden. Ihre Gedanken schweifen in alle Richtungen, denn für den Haarschwund muss es doch eine Ursache geben.

Dabei denken Sie an eine genetische Veranlagung, eine Mangelerscheinung oder die falsche Haarpflege. Eher selten gelangt im Zusammenhang mit Haarausfall Morbus Basedow, eine Autoimmunerkrankung mit Beeinflussung der Schilddrüsenfunktion auf die Agenda. Doch genau die Erkrankung ist ein häufiger Grund für akuten und unerklärlichen Haarschwund.

Für Haarausfall ist Morbus Basedow ein häufiger Grund

Die Schilddrüse ist das wichtigste Organ für die Steuerung Ihres Hormonhaushalts. Bei Unter- und Überfunktion kommt es zu verschiedenen Begleiterscheinungen wie zum Beispiel Haarschwund. Betroffene die unter Haarverlust durch Morbus Basedow leiden, sind sich der Erkrankung in den meisten Fällen nicht bewusst. Im Anfangsstadium verläuft die Erkrankung unbemerkt und schleichend. Ihr Körper bildet Antikörper, die er gegen die Schilddrüse richtet und die zu einer Fehlfunktion des Organs mit übersteigerter Hormonbildung führen.

Ohne eine Blutuntersuchung bleibt Morbus Basedow unerkannt, so dass Sie sich den Haarschwund nicht erklären können und nicht vorhandene Ursachen ins Augenmerk nehmen. Mit der Minderung Ihrer Haardichte schwindet auch das Selbstbewusstsein. Sie fühlen sich unwohl und merken immer häufiger, dass Sie die Gesellschaft anderer Menschen meiden. Auch Depressionen sind im Zusammenhang mit Haarverlust durch Morbus Basedow keine Seltenheit.

Ein Ungleichgewicht im Hormonhaushalt begünstigt Depressionen, die durch Ihren Haarausfall noch verstärkt werden. Die Autoimmunerkrankung wirkt sich neben Ihrem Körper auch spürbar auf Ihre Psyche aus. Ohne einen Besuch beim Hausarzt oder einem Dermatologen bleibt der Verlauf unerkannt und Sie gehen neben den gesundheitlichen Risiken auch das Risiko der Kahlköpfigkeit ein. Fällt Ihr Haar durch Morbus Basedow aus, ist der Haarschwund im fortgeschrittenen Stadium irreversibel.

Diagnostik zur Ursachenforschung steht im Fokus

Sicherlich ist es Ihr hauptsächliches Anliegen, den Haarschwund zu stoppen und die Glatzenbildung zu vermeiden. Doch eine reine Symptombehandlung bringt keinen Erfolg. Warten Sie mit dem Besuch beim Arzt nicht länger als nötig. Wenn Sie unter der Autoimmunerkrankung Morbus Basedow leiden, endet der Haarausfall erst, wenn Ihre Hormone wieder ins Gleichgewicht gebracht werden.

Ohne eine Medikation nach Erstellung der Diagnose kann sich keine Besserung einstellen, da die Bildung der Antikörper weiter voranschreitet und sich nachteilig auf die Haarwurzeln auswirkt. Auf Basis einer Haar- und Hautanalyse sowie der Blutuntersuchung stellt der Dermatologe fest, ob Ihr Haarausfall durch Morbus Basedow entsteht.

Auch andere Ursachen lassen sich nur durch die Untersuchung ermitteln. Fühlen Sie sich im allgemeinen unwohl und leiden unter zusätzlichen Begleitsymptomen, könnte die Autoimmunerkrankung der Anlass für den Haarschwund und alle weiteren Beeinträchtigungen sein. Im Regelfall zeigt sich Haarschwund bei Morbus Basedow diffus und schnell fortschreitend.

Weitere Symptome für die Basedowsche Erkrankung

Nicht nur Haarverlust ist bei Morbus Basedow problematisch. In den meisten Fällen bleibt die Autoimmunerkrankung so lange unerkannt, dass sich weitere Symptome und Begleiterscheinungen zeigen. Durch die Überfunktion der Schilddrüse sind Bluthochdruck und Herzrasen, eine Schwellung der Augen und Kreislaufstörungen keine Seltenheit.

Augenbrennen in Verbindung mit Haarschwund kann ebenfalls auf eine Erkrankung an Morbus Basedow hinweisen und sollte Sie dazu veranlassen, den Arzt aufzusuchen und eine Diagnose stellen zu lassen. Die Kombination aus unerklärlichem Haarausfall und einem weiteren Morbus Basedow Symptom ist ein Grund für die aufschlussgebende Blutuntersuchung bei einem Arzt.

Je länger Sie warten, umso riskanter ist die unerkannte Erkrankung für Ihre Allgemeingesundheit und für eine Eindämmung des Haarschwund. Unbehandelt zieht Morbus Basedow gravierende gesundheitliche Folgen und das Risiko der vollständigen Kahlköpfigkeit nach sich.

Ist eine Haarverpflanzung bei Haarverlust durch Morbus Basedow möglich?

Wurde bei Ihnen als Grund für den Haarausfall Morbus Basedow diagnostiziert, sollten Sie sich zuerst der Behandlung Ihrer Autoimmunerkrankung widmen. Eine Haarverpflanzung ist möglich und wird vorgenommen, wenn sich Ihr Hormonhaushalt reguliert und durch die medikamentöse Behandlung stabilisiert hat. Wichtig ist, dass Sie sich Zeit lassen und den zweiten Schritt nicht vor dem Ersten gehen. Nur wenn Ihre Schilddrüse nach der Medikamenteneinstellung wieder richtig arbeitet, kann Ihnen das Behandlungsteam einer Haarklinik ein zuverlässiges Ergebnis der Eigenhaarverpflanzung versichern.

Der minimalinvasive Eingriff erfolgt unter lokaler Betäubung und ist die beste Chance, nach einer Erkrankung an Morbus Basedow wieder vollen Haarwuchs zu bekommen. Nach dem Zeitraum der Heilung von drei bis sechs Monaten wächst das Haar wieder dicht und gleichmäßig aus der Kopfhaut.

Da die Behandlung schmerzfrei ist und mit einer Erfolgsquote von 95 Prozent aufwartet, ist die Haartransplantation die beste Methode, um den Haarverlust durch Morbus Basedow zu regulieren und abgestorbene Haarfollikel mit einer Eigenhaarimplantation zu ersetzen.

Fazit | Bei Haarausfall durch Morbus Basedow kann die Kahlköpfigkeit durch Eigenhaarverpflanzung vermieden werden

Morbus Basedow bringt Ihren Hormonspiegel durcheinander und führt dazu, dass die Schilddrüse zu viele Hormone produziert. Wenn Sie den Haarausfall durch Morbus Basedow behandeln lassen möchten, sollten Sie sich in erster Linie und ohne lange Wartezeit auf die Behandlung der Schilddrüsenüberfunktion konzentrieren. In der Beratung in einer Haarklinik erfahren Sie, warum sich ein wenig Geduld bis zur Haarverpflanzung lohnt.

Würde die Eigenhaarimplantation zu früh vorgenommen werden, könnte es zur Abstoßung der frisch verpflanzten Grafts kommen. Je früher Sie die Diagnostik der Grunderkrankung vornehmen lassen, umso besser lässt sich die Autoimmunerkrankung behandeln. Durch entsprechende Medikamente gelangen die Hormone wieder ins Gleichgewicht und der Haarschwund endet. So lange sich noch lebendige Follikel in der Kopfhaut befinden, können Sie sich bei Haarverlust durch Morbus Basedow für eine Eigenhaartransplantation entscheiden.

Leiden Sie unter einer Vollglatze, ist die Haarverpflanzung mit Biofibre möglich. Wünschen Sie sich wieder volles Haar, mehr Selbstbewusstsein und eine überzeugende ästhetische Ausstrahlung? Sie haben die Möglichkeit, mit einer Haartransplantation gegen die unvermeidlichen Symptome von Morbus Basedow vorzugehen. Tipp: Halten Sie das Behandlungsteam der Haarklinik über Ihren aktuellen Behandlungsstatus der Autoimmunerkrankung auf dem Laufenden.