Ihr Spiegelbild hat sich in den letzten Wochen und Monaten verändert. Früher hatten Sie volles, glänzendes und gesund aussehendes Haar. Doch nun hängen die Haare kraftlos herab und sind stumpf. Auf dem Oberkopf, an den Schläfen oder am Stirnhaaransatz und am Scheitel schimmert bereits die Kopfhaut durch. Sie befürchten, dass Sie bald unter einer Glatze leiden und suchen händeringend nach einem Ausweg. Die meisten Haarprobleme sind hausgemacht und enden, sobald Sie die Ursache finden und diese abstellen.

Haarprobleme mit Haarschwund haben immer eine Ursache

Dichtes, gesundes Haar ist ein Zeichen Ihrer Vitalität und in unserer Kultur ein wichtiges ästhetisches Merkmal. Es gibt viele Einflüsse, die sich auf den Haarwuchs auswirken und für zu einem früheren Eintritt Ihrer Haare in die Ruhephase führen. Die hier aufgezählten Gründe gehören zu den Hauptursachen für Haarschwund, der immer mit langsam voranschreitenden Haarproblemen beginnt.

Horchen Sie in sich hinein und betrachten Ihre Ausgangssituation realistisch. Versuchen Sie auch für sich zu verifizieren, wann die Veränderung Ihrer Haarstruktur begann und wie Sie sich in dem Moment gefühlt, oder wie Sie zu diesem Zeitpunkt gelebt haben.

1. | Stress als Haarausfallursache Nummer 1

Stress ist ungesund. Eine zu starke Belastung wirkt sich immer nachteilig auf den Haarwuchs aus. Stehen Sie kontinuierlich unter einer starken Anspannung, sind Haarprobleme ein zeitnah sichtbarer Signalgeber. Dabei ist es irrelevant, ob Sie beruflich stark eingespannt oder privat unglücklich sind. Fakt ist jedoch, dass stressempfindliche Menschen häufig unter abnehmender Haardichte und glanzlosem Haar leiden.

Perspektivisch kommt es zu Haarschwund, der sich diffus zeigt und den gesamten Kopf betrifft. Sind Sie zusätzlich müde, leicht reizbar und leiden unter nächtlicher Unruhe, sollten Sie Ihr Leben auf stressauslösende Faktoren überprüfen und kürzer treten. In den meisten Fällen regeneriert sich Ihr Haarwuchs, sobald Sie den Stress aus Ihrem Leben verbannen und sich mehr Ruhe gönnen. Körper und Seele gelangen wieder in den gewünschten Einklang.

2. | Die androgenetische Alopezie – Haarschwund durch genetische Veranlagung und DHT Überempfindlichkeit

In rund 80% aller Fälle treten Haarprobleme aufgrund einer genetischen Veranlagung auf. Männer sind davon häufiger betroffen als Frauen, da sie über einen höheren Testosteronhaushalt verfügen. Bei erhöhter Sensibilität gegen DHT, das durch die Umwandlung von Testosteron gebildet wird, fallen die Haare vermehrt an den Schläfen und auf dem Oberkopf aus.

Die Bildung von Geheimratsecken und einer Tonsur sind für Betroffene meist unumkehrbar und daher eine Problematik, die perspektivisch nur mit einer Verpflanzung von Eigenhaar reparabel ist. Bei erblichen Haarproblemen spielen die Hormone eine essentielle Rolle. Gelangt Ihr Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht, reagieren die Haarfollikel sensibel und können absterben.

3. | Vitalstoffmängel schädigen die Haarwurzeln

Die gesunde und haarwuchsfördernde Ernährung ist in Anbetracht der großen und immer verfügbaren Auswahl an Lebensmitteln nicht schwer. Dennoch sind Vitalstoffmängel der drittwichtigste Grund für Haarausfall. Wer sich einseitig ernährt, auf lebenswichtige Proteine verzichtet oder im hektischen Alltag hauptsächlich Fastfood verzehrt, muss mit einer gravierenden Schädigung der Haarfollikel bis hin zum Haarschwund rechnen.

Mangelerscheinungen äußern sich in der abnehmenden Vitalität und Glanzlosigkeit Ihrer Haare. Auch Spliss oder eine verfrühte Graufärbung können auf Nährstoffmängel hinweisen. Stellen Sie Ihre Ernährung um und gehen aktiv gegen die Ursache Ihrer Haarprobleme vor. Hier kann eine PRP Behandlung mit Anreicherung haarwuchsfördernder Vitalstoffe eine effektive Unterstützung zur Kräftigung der Haarwurzeln sein.

4. | Umwelteinflüsse und Schwermetalle begünstigen Haarverlust

Täglich sind Sie verschiedenen Umweltgiften und äußeren Einflüssen ausgesetzt. Hinzu kommen Schwermetalle und haarschädigende Partikel, die Sie über die Nahrung aufnehmen. Wenn Sie noch ältere Amalgamfüllungen im Mundraum haben und unter plötzlichem Haarschwund leiden, kann ein Besuch beim Zahnarzt Entspannung bringen und den Grundstein für die Beendigung von Haarproblemen legen.

Amalgam besteht zur Hälfte aus Quecksilber, das mit zunehmender Porosität der Zahnfüllungen austritt und sich im Körper ausbreitet. Quecksilber und Blei sind die größten Risiken für Ihre Allgemeingesundheit und einen gesunden Haarwuchs. Da die wenigsten von Haarausfall Betroffenen an eine Vergiftung denken, bleibt die Ursache meist über einen langen Zeitraum unerkannt und führt allein aus diesem Grund zu irreversiblem Haarverlust mit dem Risiko einer Vollglatze.

5. | Mechanische Ursachen: Haarschäden durch ritualisierte Gewohnheiten

Drehen Sie Haarsträhnen zwischen Ihren Fingern oder binden sich automatisch allmorgendlich einen strengen Zopf? Tragen Sie einen Dutt oder gehen Sie ohne ein Basecap praktisch nie aus dem Haus? All das sind Einflüsse, die sich mechanisch auf Ihren Haarwuchs auswirken. Dabei handelt es sich nicht um eine bewusst ausgeführte Handlung, sondern im Regelfall um eine Gewohnheit, die Ihnen selbst gar nicht mehr auffällt oder die für Sie selbstverständlich und nicht hinterfragungswürdig ist.

Doch Ihr Haar leidet darunter und fällt perspektivisch dort aus, wo es sehr stark beansprucht und täglich überlastet wird. Bei Frauen mit Zopf sind vor allem die Schläfenbereiche und der Stirnhaaransatz betroffen. Basecap tragende Männer leiden hingegen unter Haarproblemen auf dem Oberkopf und an den Bereichen, wo die Kopfbedeckung mit ihren Abschlusskanten reibt und drückt.

Fazit | Die meisten Haarprobleme sind bei Früherkennung reversibel!

Nicht jede Kahlköpfigkeit ist vermeidbar. Doch in vielen Fällen kündigt sich Haarausfall durch lange vorab auftretende Haarprobleme an. Wenn Sie frühzeitig reagieren, der Ursache auf den Grund gehen und diese abstellen, können Sie irreversiblen Haarschwund meist vermeiden. Die häufigsten Gründe für Probleme mit der Struktur, dem Volumen und dem Glanz Ihrer Haare sind Dinge, die fest in Ihrem Alltag integriert sind und die trotz ihrer Offensichtlichkeit meist nicht in Erwägung gezogen werden.

Die wenigsten stressgeplagten Menschen gestehen sich beispielsweise ein, dass sie mit den an sie gestellten Anforderungen überfordert sind. Hören Sie auf die Signale Ihres Körpers und handeln Sie, wenn Ihre Haut und Ihr Haar ein Problem andeutet. In vielen Fällen, hauptsächlich aber bei Protein- und Vitalstoffmängeln gehen Haarprobleme mit einem fahlen Teint und brüchigen Fingernägeln einher. Ein Dermatologe wird in einer Haaranalyse, einer Untersuchung Ihrer Kopfhaut und einem großen Blutbild herausfinden, warum Sie unter Haarproblemen leiden und was Sie dagegen tun können.